Atlantik

Urlaub mit Freunden in Porto. Eine tolle Stadt mit glitzerndem Fluss und bunten Häusern, an denen der Putz genau richtig abblättert. Mit engen Gassen, kuriosen Läden, tollen Menschen.

Trotzdem sind wir an diesem Nachmittag raus gefahren. Mit der Bahn ans Meer. Ungewohnt still und jeder mit sich selbst beschäftigt nach drei Tagen voller Eindrücke. Auch auf dem Weg zum Strand nur knappe Kommentare über die Hässlichkeit dieser Bettenburgen, mit denen man sich die schönste Gegend verschandeln kann.

Und dann das Meer. Der Ozean. Krachende Wellen, dröhnender Wind. Schnell die Schuhe ausziehen und runter laufen, Sand zwischen den Zehen. Ins Wasser, das so eisig ist, dass sich keiner ein Quietschen verkneifen kann. Dass wir „kalt“ schreien müssen und „schön“ und „gewaltig“. Und dann loslachen, weil nichts davon originell ist.

 

 

 

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