Florian

Karnevalssamstag in der Kneipe. Dritter Tag der Feierei. Singen, schunkeln, tanzen. Zeit für eine kurze Pause im Eckchen: Füße hochlegen, Wasser trinken.

Und dann Florian. Der mir seinen Namen freundlich gegen die Musik zubrüllt, sich neben mich setzt. Ein Kölsch in meine freie Hand drückt, anstößt. Und sofort Sätze in mein Ohr ruft. Mich schon beim Tanzen gesehen hat. Mein Kostüm schön findet. Und so gerne wissen will, wie ich heiße.

„Carolin“, schreie ich schmunzelnd zurück und sofort dazu, dass ich hier bin mit dem Mann, den ich liebe.

„Aber wir können doch trotzdem reden“, meint er, sieht mich vorsichtig an.

Und dann tun wir das. Immer nah am Ohr. In kurzen Sätzen. Frage, Antwort, Nachfrage. Und brechen schließlich lächelnd ab, schauen gemeinsam auf die Tanzfläche. Stoßen an und trinken in kleinen Schlucken. Bis die Gläser leer sind.

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