Service vom Haus

Die schlimmste Phase des Krankseins: Die Tage des Schlafens vorüber, aber immer noch schlapp. Zuviel ferngesehen, das letzte brauchbare Buch gelesen. Also muss er ran, der Mann, den ich liebe. Nachschub aus der Buchhandlung besorgen, bitte auf Empfehlung einer Mitarbeiterin. In meinem Hirn zu viel Watte, um selbst eins auszusuchen.

Nicht so einfach, finden die beiden. Senden per Handy zwei Buchcover aus dem Laden. Mit Fragezeichen. Auf dem Sofa checke ich per Laptop gegen. Schicke ein unentschlossenes Fragezeichen zurück und bekomme ein neues Cover. Checke gegen. Melde: „Könnte passen, weitere Vorschläge?“ Und habe kurz darauf eine Frauenstimme am Ohr. Freundlich und munter.

Mit guten Genesungswünschen und so einigen schwierigen Fragen. Nach den letzten gelesenen Büchern. Lieblingsautoren. Genres. Und schließlich mit dem Buch, das sie vor einem Monat gelesen hat. Mit Grippe auf dem Sofa. „Ganz leicht, aber wunderschön“, sagt sie. Und: „Das gebe ich Ihrem Mann jetzt mal mit.“

1 Kommentar

  1. Sag ich doch: eine freundliche Beratung ist Gold wert! Besser, als jede Internetquelle!
    Ich hoffe, bei der Lektüre dieses Buches bist du wieder ganz gesund geworden.
    Liebe Grüße

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